Die KinderSchulBox

Im Jahr 2008 wurde im Rahmen des Konjunkturpaketes eine Summe von 100€ für die Schulausstattung pro Kind pro Jahr festgelegt. Diese wird in Teilsummen zu 70€ am 1.August und zu 30€ am 1. Februar aus dem Bildungs-  und  Teilhabepaket an die bedürftigen Familien ausgezahlt.
Mit diesem Betrag sollen Ranzen, Mäppchen, Stifte, Radiergummi, Wasserfarben, Wachsmalstifte, Taschenrechner, Hefte, Schnellhefter, Sportkleidung und Kopierkosten bezahlt werden. Da viele Schulen mittlerweile einen häuslichen Computer mit Internetanschluss voraussetzen, kommen auch diese Kosten noch hinzu.

Seit zehn Jahren wurde die Summe von 100€ nicht erhöht. Die Folge davon ist, dass viele bedürftige Familien nur einen Teil der tatsächlichen Kosten erhalten. Schülerinnen und Schülern fehlt oft notwendiges Schulmaterial und so ist die erfolgreiche Teilhabe am Unterricht nicht möglich.

Unabhängig von sozialer Schicht oder Handicap ist es das Ziel unseres Projektes, dass alle Kinder einer Klasse am Unterricht teilnehmen können, auch wenn die dafür notwendigen Materialien fehlen.

Lehrer/-innen sowie die Sozialarbeiter/-innen können mit dieser Unterstützung schnell und unbürokratisch vielen Kindern helfen, wenn etwas in der Schultasche fehlt. Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung, und zur Bildung gehört maßgeblich auch gutes Material.

Alle St. Ingberter Grundschulen und die Gemeinschaftsschule werden mit einer gewissen Anzahl an Schulmaterialien wie Hefte, Blöcke, Füller, Blei- und Buntstiften, Zirkel, Lineale und Geodreiecke, Vokabel- und Hausaufgabenhefte und vielem mehr versorgt. In Absprache mit der Lehrerschaft wird für jede Klasse eine entsprechende Kiste zusammengestellt.

Die ersten Kisten werden zum 2. Schulhalbjahr Anfang Februar 2019 an die Schulen verteilt!